Forschungen zur Skagerrakschlacht

 

Dieser Artikel ist auch in "Das Bullauge", Rundschrift der Marinekameradschaft Salzburg, Folge Nr. 579, April - Mai 2012 (abrufbar im Internet) erschienen.

Es war nur ein Rammstoß in der Skagerrakschlacht

Was geschah wirklich in jener Nacht vom 31.Mai auf den 1.Juni 1916. Deutsche und englische Festungen aus Stahl hatten sich in erbitterten Gefechten die größte Seeschlacht der Seekriegsgeschichte geliefert. Diese Schlacht wurde intensiv erforscht und es wurde darüber unendlich viel geschrieben. Entsprechen jedoch alle Forschungsergebnisse und Berichte der Wahrheit? Nein! Der nachstehend näher untersuchte Rammstoß eines englischen Zerstörers gegen das deutsche Schlachtschiff "Nassau", ist ein wichtiger Prüfstein für den Wahrheitsgehalt der offiziellen Verlautbarungen.

Das Außergewöhnliche an diesem Rammstoß ist, daß dabei Torpedos auf dem angreifenden Zerstörer neben der Bordwand des angegriffenen Schiffes explodierten.

Folgende Angaben aus erster Hand werden zitiert und verglichen:

Bericht des Lieutenant-Commander Clarence W. E. Trelawny, Royal Navyin "Battle of Jutland - Official Despatches"

über die Annäherung des Zerstörers "Spitfire" an das deutsche Schlachtschiff "Nassau" und den Rammstoß.

Kriegstagebuch (KTB) der "Nassau" – Sonderband Skagerrakschlacht für den 31.Mai/01.Juni 1916 -

11 Einzeldokumente laut Inhaltsverzeichnis, wie z.B. Gefechtsberichte sowie Fotos der auf der "Nassau" entstandenen Schäden und der Schadensbericht  des Schiffbau-Ressorts der Kaiserlichen Werft Wilhelmshaven als technische Zeichnung: "Beschädigung durch Rammen eines Zerstörers".

Aufstellung der Beschädigungen und Verluste auf Deutschen Schiffen

hier "Nassau".

Berichte folgender Augenzeugen:

Rupert Berger, der spätere Oberbürgermeister der Stadt Traunstein und Abgeordneter des Bayerischen Landtags, gehörte während der Seeschlacht zur Besatzung der "Nassau". Bei einem früheren Vorstoß der Hochseeflotte gegen Riga war Berger als Entfernungsmesser auf der Brücke eingesetzt. Als die schwere Artillerie feuerte, fiel sein tragbares Entfernungs-Meßgerät aus der Wandhalterung und wurde dadurch unbrauchbar. Berger wurde vermutlich für diesen Schaden verantwortlich gemacht und in den Rudermaschinenraum beordert. Was er von der Seeschlacht nicht selbst gesehen hat, hat er sorgfältig recherchiert. Bergers persönliche Feststellungen sind absolut zuverlässig; die Ergebnisse seiner Recherchen und seine Vermutungen nicht immer.

Sepp Schlager, war in der Skagerrakschlacht auf der Brücke der "Nassau" als Entfernungsmesser eingesetzt. In seinen Aufzeichnungen erwähnt er den Tod von Rupert Berger. Demzufolge kann er seine Erlebnisse frühestens 42 Jahre nach der Seeschlacht niedergeschrieben haben. Seine Schlachtbeschreibung ist nur kurz. Die Beschreibung seiner Erlebnisse auf U-Booten und seiner Begegnungen mit Adolf Hitler sowie der Umstände zu Kriegsende sind weit ausführlicher.

Otto Thomas, wird vom Kommandanten der "Nassau" im persönlichen Gespräch mit "Mechaniker" angesprochen. Der eher vertrauliche Umgang des Kommandanten mit ihm und die Tatsache, daß er eine eigene Kammer hatte, deuten auf eine Stellung als hochrangiger Portepee-Unteroffizier hin. Otto Thomas hatte nach dem Ersten Weltkrieg immer die Zeichnung des rammenden englischen Zerstörers mit Darstellung einer Explosion an der Wand über seinem Schreibtisch hängen.

© Erben Otto Thomas - Beschriftung auf der Bildrückseite lesbar soweit sich das Bild vom Untergrund lösen ließ: SMS Nassau vernichtet in den Nachtkämpfen der Skagerrakschlacht ein englisches Zerstörerschiff durch Rammen

Der Bericht des Kommandanten der "Spitfire" Trelawny enthält folgende Kernaussage:"….I fired a few rounds at the enemy searchlight which went out, and then closed Tipperary but immediately came in sight of two enemy cruisers close to, steering to South-Eastward. The nearer or more southern one altered course to ram me apparently. I therefore put my helm hard-a-port and the two ships rammed each other port bow to port bow. Those aft noted that the enemy cruiser had three funnels with a red band on each."

Die "Nassau" hatte nur zwei Schornsteine. 

Der von Commander Trelawny behauptete Bug zu Bug Rammstoß ist schon aus einfachen, physikalischen Gründen nicht wie beschrieben möglich.

Die Geschwindigkeit der "Nassau" auf dem Rückmarsch von der Seeschlacht betrug 16 Knoten, die Geschwindigkeit der "Spitfire" ist im Weyer "Taschenbuch der Kriegsflotten XV Jahrgang 1914" mit 29 bzw. mit 30,8 Knoten, im Internet dagegen mit über 31 Knoten angegeben. Von weniger als der Höchstfahrt kann bei einem angreifenden Zerstörer nicht ausgegangen werden. Die hier resultierende Begegnungsgeschwindigkeit hätte also ca. 47 Knoten oder ca. 87 km/h betragen.

Wenn diese beiden keilförmigen Körper wie beschrieben aufeinander gerast wären, wäre beim Aufgleiten im Unterwasserbereich ein sehr starker Sog entstanden, der beide Schiffe zusammen-gehalten hätte. Im Überwasserbereich dagegen hätte ein auf beide Schiffe gleich starker  Impuls gewirkt, der sich auf die "Nassau" mit 22.000 Tonnen kaum, auf die "Spitfire" mit 950 Tonnen jedoch sehr stark ausgewirkt hätte.

 

Wenn  z.B. John Campbell auf Seite 287 in "Jutland" angibt, daß die "Nassau" bei diesem behaupteten backbord Bug zu backbord Bug Rammstoß  5 – 10  Grad nach steuerbord krängte, wie weit "krängte" dann die "Spitfire" nach steuerbord. Zur Krängung der "Spitfire" sagt Campbell hier interessanterweise nichts.

Von dem bei Campbell angegebenen unteren Wert von nur 5 Grad ausgehend ergibt sich folgende vereinfachte Überlegung:

Wenn das 22 mal schwerere Schiff um 5 Grad krängte, krängte der Zerstörer 22 mal 5 Grad, also 110 Grad. Er wäre demzufolge gekentert.

Die erheblichen Beschädigungen der "Nassau" an der Deckskante im Vorschiffsbereich können nicht durch den flachen Anprall bei der behaupteten Bug zu Bug Kollision mit dem Zerstörer "Spitfire" entstanden sein; da müßten auf dem Foto der "Spitfire" (Nr. 41) trotz der schlechten Bildqualität vergleichbare Schäden erkennbar sein. Die Stärke der Außenhaut der "Nassau" betrug im Vorschiffs-bereich 12 mm. Nach "The Fighting at Jutland" von H.W.Fawcett und G.W.W.Hooper Seite 322 betrug die Stärke der Außenhaut der "Spitfire" 1/8 Inch (= 3,17 mm).

© Bundesarchiv – Militärarchiv, Freiburg: Vorschiff des Schlachtschiffs "Nassau" mit Schäden durch Überwasser-Torpedoexplosionen. Beschußwirkung scheidet aus; das Schiff hat keine schweren Treffer erhalten.

KTB, Beschädigungsliste und Augenzeugen der "Nassau" geben über die die dem Rammstoß vorausgehenden Ereignisse und den Rammstoß selbst eine völlig andere Darstellung als Commander Trelawny.

KTB Einzeldokument 3 (Seite 13):

"1 h 31 m V.M. ein feindlicher Zerstörer an BB voraus im Angriff auf Nassau etwa 400 Meter. Um dem Angriff energisch entgegenzuwirken, wurde mit hart BB Ruder der Zerstörer gerammt und vernichtet. Er wurde mit dem BB Bug von Nassau bei etwa 5° - 10° Divergenz (Nassau 16 kn, Zerstörer etwa 25 kn) auf Gegenkurs gefaßt und durch völliges Aufreißen seiner BB Seite umgelegt. Sank nach 2 Detonationen in zwei Hälften."

(Anm.  des Autors: Die im KTB mehrfach enthaltene Behauptung, die "Nassau" habe den angreifenden englischen Zerstörer gerammt; entspricht nicht der Wahrheit. Auf dem Foto des beschädigten Vorschiffs der "Nassau"  sind am Bug keinerlei Spuren eines Rammstoßes gegen ein anderes Schiff feststellbar. Der Farbabrieb an der Bugkante ist auf das Scheuern der Ankerkette beim Schwojen des Schiffes zurückzuführen. Die "Nassau" lag unmittelbar nach der Seeschlacht einige Zeit vor Wilhelmshaven auf Vorposten.)

Offizielle Beschädigungsliste deutscher Schiffe, hier "Nassau":

Durch Treffer grosses F.T. = Netz ausgefallen. 2 mittlere Treffer auf vorderem und hinterem Scheinwerferstand. Durch Rammen und Torpedoexplosion großes Loch im B.B Vorschiff. B.B.I Kasematte (vorderstes backbord 15-Zentimeter-Geschütz) ausgefallen. Maschine und Kessel nicht mehr voll betriebsfähig. 14 Tote (nach anderen Unterlagen 11 gefallene Seeleute).

Rupert Berger:

"Um 1.30 kam wieder "Achtung Torpedoboote" und im gleichen Augenblick: "Salve, feuern!", "Salve, feuern!" und nochmals "Salve, feuern!". Der Navigationsoffizier gab die Kommandos, aber es fiel kein Schuß, weil kein Geschützführer die Torpedoboote sehen konnte. Das letzte Feuerkommando war noch nicht verklungen, als das Schiff einen furchtbaren Stoß bekam und sich sofort auf die Seite legte. Ich hatte (im Rudermaschinenraum) an der Wand gelehnt und wurde gegen die Tür zum Torpedobereitschaftsraum geschleudert. Sämtliche elektrische Birnen löschten aus und wir standen im Dunkel. Das ist ein Torpedotreffer, war mein erster Gedanke. Das Schiff lag noch immer auf der Seite. Auch die anderen dachten so. Mit einem Male wurde es wieder hell und das Schiff begann sich allmählich wieder aufzurichten. Ich verließ den Ruderraum um nachzusehen, was eigentlich los war. Die ganze Kasematte war voll Rauch und Qualm. Der Stoß war von einem betäubenden Krach begleitet gewesen und augenblicklich schlugen, Feuer, Qualm und Splitter zu den Geschützpforten herein. Woher war der Stoß gekommen? Rauch Splitter und Qualm gaben uns die Gewißheit einer Torpedierung. Dem war aber nicht so, sondern wir hatten gerammt und waren gerammt worden. Der Navigationsoffizier sah nämlich einen großen, englischen 4 Schornstein-Zerstörer kaum 200 m von uns ab und gab daher die drei Feuerkommandos durchs Schiff. Der Zerstörer wollte unseren Bug passieren und auf "Derfflinger" einen Angriff fahren. Aber unser Kommandant ließ die "Nassau" hart backbord steuern, sodaß an ein Durchkommen nicht mehr zu denken war. Beidrehen konnte der Zerstörer auch nicht mehr, da er bereits bis auf 50 m an uns heran war. So sah er sein Schicksal vor Augen und rannte mit 38 – 40 sm bei uns auf. Die Wirkung war grauenhaft. Sein Bug drang gut 2 m in unser Vorschiff. Seine Brücke und alles, was nicht bombenfest an ihm war, flog bei uns aufs Deck. Er selbst zerschellte vollständig und brach in der Mitte durch. Das Achterschiff sank sofort. Bei diesem Rammstoß bekamen wir die ersten Verluste. Das Vorderteil des Zerstörers wurde herumgedrückt, riß ungefähr 15 m von unserer Bordwand weg, prallte mit ungeheurer Gewalt gegen das backbord erste 15 cm Geschütz, warf es herum und schleuderte 3 Mann der Bedienung mit ungeheurer Gewalt gegen den Panzer. Zwei Mann waren sofort tot. Der dritte (Name) lag mit auseinandergeklafftem Schädel und bloßem Gehirn an Deck und lebte noch. Aber nur noch für kurze Zeit, denn in der Hand des Arztes starb er. Bei dem ungeheuren Anprall explodierten die feindlichen Torpedos des Zerstörers und daher kamen die furchtbaren Feuergarben und die dichten Rauchwolken. Am anderen Morgen sah ich mir die Sache genau an. Das ganze Deck des Vorschiffes war mit Blut besudelt. Dicht bei Turm "A" lag ein Haufen Eingeweide und daneben ein Gehirn mit einer halben Schädeldecke. Auf dem Außendeck lag ein Glacehandschuh mit einer Hand und daneben ein Brief mit einer Mädchenlocke. Das linke Rohr von Turm "F" war ganz blutig. An ihm mußten einige Engländer entlanggerutscht sein und dann gegen den Turm geschlagen haben, denn an diesem hingen noch blutige Fleisch- und Hautfetzen. Die Signalflaggen und Kriegsflaggen, die mit der Kommandobrücke an Deck geflogen waren, wurden alle zum Kommandanten gebracht und von diesem verwahrt. An der Rammstelle stak noch der Bug des Feindes mit der Ankerklüse im Schiff."

Sepp Schlager:

"…Wenig später erfolgte der zweite Angriff. Das englische Führungsboot wollte durch die vorausfahrende "Westfalen" und der nachfolgenden "Nassau" durchbrechen. Dieser Absicht kam die Nassau durch ein Abdrehen um 90 Grad (nach backbord) zuvor, und das englische Führerboot fuhr auf den Bug der Nassau auf. Die ausgefahrenen Torpedos explodierten und rissen das ganze Vorschiff mit den Aufbauten weg. Schwer beschädigt blieb das Torpedoboot liegen und soff mit über 100 Mann Besatzung später ab. Die Nassau war vorn am Bug auf eine Länge von rund 20 Meter aufgerissen, und das Loch klaffte von der Wasserlinie bis zum Deck hinauf. Die auf dem Aufbaudeck stationierten Geschütze und Scheinwerfer waren ein wüster Trümmerhaufen, unter dem die zerfetzten Leiber der Kameraden lagen. Das vordere 15-Zentimeter-Geschütz war aus der Verankerung gerissen und hing über Bord…."

Otto Thomas:

"...Unser III. Artillerie-Offizier, Kapitänleutnant Beesel, der sich ebenfalls auf der Brücke auf der Backbordseite aufhielt und mit seinem Nachtglas in die Finsternis schaute, erblickte, daß sich uns von weitem viele dunkle Gestalten näherten! Es konnten nur feindliche Zerstörer sein, die die Absicht hatten, uns auf unserer Backbordseite ihre Torpedos in den Leib zu jagen! Den Ernst der Lage erkennend ruft er: "Herr Kapitän, Ruder hart backbord!!!" Der Rudergänger aber, ohne den Befehl des Kommandanten abzuwarten, reißt sein Rad schnell herum!! In dem Moment kommt das Führerboot der englischen Flottille mit größter Geschwindigkeit angefahren. Der Kommandant desselben hatte nicht mehr Zeit abzudrehen, um dem Rammen aus dem Wege zu gehen. So prallte er mit voller Wucht an unsere backbord Vorderwand dicht hinter dem Steven. Durch die Wucht des Anpralls kommt unser Schiff gewaltig ins Schwanken, so daß wir in der Werkstatt annehmen, es kommt Wasser ins Schiff und wir gehen einer Katastrophe entgegen. Ich nehme schnell meine Schnur, an deren Ende sich eine große Schraubenmutter befand und die ich stets bei mir führe, aus der Tasche und lasse sie aushängen. Sie hängt gerade! Also keine Befürchtung! Durch die Wucht des Anpralls hat der Steven des Bootes einen 16 Meter langen Riß über der Wasserfläche hinter unserem Steven in die Bordwand gerissen. Das Boot schlierte an der Bordwand entlang und findet einen kräftigen Widerstand an dem ersten backbord 15 Zentimeter Geschützrohr, welches querab stand und sich beim Feuern auf die anderen Boote befand. Durch diesen Widerstand wurden die Aufbauten von dem Boot gerissen, das Rohr dabei aus seinem Wiegenträger herausgerissen und nach achtern geschleudert, wobei die Bedienung die sich am Geschütz befand, zum Teil zerquetscht oder erschlagen wurde. Das Boot selbst aber schlierte weiter an der Bordwand entlang ohne das zweite 15 Zentimeter Geschützrohr zu berühren. Ein Beweis, daß die Aufbauten vom Schiff verschwunden waren!"

Das KTB und Berger sagen übereinstimmend aus, daß der rammende Zerstörer in zwei Teile zerbrach.

Das KTB behauptet in Einzeldokument 3 einerseits, daß der Zerstörer in zwei Hälften gesunken sei. Anderseits steht in Einzeldokument 5: "….der vordere Teil des feindlichen, Zerstörers, der an Bb. achteraus trieb, bewirkte noch folgende Beschädigungen."

Berger dagegen sagt nur, daß der Zerstörer vollständig zerschellte und daß das Heckteil sofort sank; zum Vorschiff des Zerstörers macht er keine Aussage.

Schlager und Thomas erwähnen nichts von einem Auseinanderbrechen des englischen Zerstörers.

Das Sichten von zwei Zerstörerhälften war offensichtlich der Grund für den Funkspruch der "Nassau" vom 01.Juni 1916 - 3 h 20 Uhr Vm.:

"F.T. Meldung 0330 an Hochseechef.

Ein Kreuzer mit 4 Schornsteinen abgeschossen, ein Zerstörer übergelaufen. Bin angehängt an das II. G. Höchstfahrt 15 sm. Nassau."

Das Foto des Bugbereichs der "Nassau" beweist, daß der Zerstörer nicht "übergelaufen", also nicht gerammt und auch nicht durchschnitten wurde. Trotzdem ging das so durch die Flotte.

Admiral Scheer, "Deutschlands Hochseeflotte im Weltkrieg", Seite 178:

"Endlich kamen schwache FT-Zeichen von ihm (der "Nassau") und dann die Meldung, daß es bei VYL-Feuerschiff stand und in der Nacht einen Zerstörer auf den Sporn genommen und durchschnitten hatte."

Josef Eisl, Mitglied der Besatzung von "Großer Kurfürst", ein dem Autor noch persönlich bekannter Zimmermannsmeister aus seinem Heimatort, schrieb in seinen Stichpunkten für einen Vortrag an der Schule: "Ein Schlachtschiff durchschneidet ein englisches Torpedoboot."

KTB Einzeldokument 2 (Seite 8): "Zerstörer führte als Toppzeichen ein Dreieck, Spitze nach oben und einen Flottillenstander. Teile der Brücke des Zerstörers und ihrer Ausrüstung lagen auf dem Bb. Netz der Nassau. Die Bb. Ankerklüse und ein großer Teil zusammengeschrumpfter Bordwand waren völlig in die Kante vom Backsdeck eingekeilt. Eine Nummer des Bootes war nicht zu sehen."

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung durch DUCKWORTH Publishers, London

Die Schäden des Zerstörers "Spitfire" entsprechen nicht den Schäden der "Nassau" und können demzufolge nicht die gleiche Ursache haben. Wenn das Dreieck und der Flottillenstander erkannt wurden, hätte man die große weiße 41 auch sehen müssen – wenn die "Spitfire" das rammende Schiff gewesen wäre.

In seinem vorstehenden Bericht sagt Rupert Berger ebenfalls, daß die Brücke des Zerstörers bei der "Nassau" an Deck flog und daß der Bug des Feindes noch mit der Ankerklüse im Schiff steckte.

Otto Thomas sieht, in der Tatsache, daß der Zerstörer noch weiter an der Bordwand entlang schlierte ohne das zweite 15 Zentimeter Geschützrohr zu berühren, den Beweis, daß die Aufbauten von dem Zerstörer verschwunden waren.

Nachstehend wiederholte Zitate aus KTB, Beschädigungsliste, Berger, Schlager und Thomas nennen übereinstimmend Explosionen auf dem rammenden Zerstörer:

  • KTB: "Sank nach zwei Detonationen in zwei Hälften".
  • Beschädigungsliste: "..Durch Rammen und Torpedoexplosion großes Loch im B.B. Vorschiff.."
  • Berger: "…bei dem ungeheuren Anprall explodierten die feindlichen Torpedos des Zerstörers."
  • Schlager: "Die ausgefahrenen Torpedos explodierten und rissen das ganze Vorschiff mit den Aufbauten weg."
  • Thomas – sein Bericht enthält die Zeichnung einer Explosion

Die Schäden an der Kante der Bordwand der "Nassau" im Übergang zum Deck sind im KTB wie folgt dokumentiert:

  • Einzeldokument Nr. 5 vom 01.Juli 1916 – Seite 29: "…von Spant 96 bis Spant 109 in einer Breite von 3,5 m aufgerissen".
  • KTB Einzeldokument Nr. 2 vom 02.Juni 1916 – (Seite 8): "Bordwand der Vorbatterie und des Lazaretts von Spant 92 bis Spant 111 in einer Breite von 3,5 Metern aufgerissen".
  • Der bei den nackten Spanten (Foto) nur zum Teil sichtbare Schaden an der Außenhaut wird im KTB und auch im Schadensbericht der Kaiserlichen Werft, Wilhelmshaven, mit keinem Wort erwähnt.
  • Laut Schadensbericht (technische Zeichnung) des Schiffbau Ressorts der Kaiserlichen Werft Wilhelmshaven – von Spant 97 bis Spant 108 aufgerissen. 

 

© Bundesarchiv – Militärarchiv, Freiburg: Schäden am backbord Vorschiff der "Nassau" durch Torpedoexplosionen. Technische Zeichnung des Schiffbau-Ressorts der Kaiserlichen Werft, Wilhelmshaven.

Ein Rammstoß kann zweifelsfrei Material erheblich deformieren, nicht aber verschwinden lassen; die Erklärung für das Loch im Vorschiffsbereich im Übergang von der Schiffswand zum Deck ist, daß hier die Torpedoexplosionen nahe der Bordwand Material aus dem Schiffsrumpf herausgerissen haben.

Die Länge des Risses in der Bordwand gibt Berger mit 15 Meter, Schlager mit 20 Meter und Thomas mit 16 Metern an. Aus den Augenzeugenberichten geht nicht eindeutig hervor, ob damit der Schaden an der Deckskante, oder die nach den nackten Spanten fehlende(n) Platte(n) gemeint ist (sind).

Das KTB verschweigt auch die von Berger berichteten Probleme mit heiß gelaufenen und brennenden Wellenlagern der Mittelmaschine und einer der Seitenmaschinen (Anm. des Autors: Die Wellenlager waren aus Pockholz). Nach seiner Schilderung mußte die "Nassau" mit auf 9 Knoten reduzierter Geschwindigkeit für die Zeit der Reparatur aus dem Verband ausscheren; sie schloß sich danach dem II. Geschwader an. Das wiederum bestätigt der Funkspruch.

Die Besonderheit der Torpedoexplosionen an Bord des angreifenden Zerstörers neben der Bordwand des angegriffenen Schiffes ist an folgenden Einzelheiten des Fotos der "Nassau" erkennbar:

  • der großflächigen Eindellung der Bordwand oberhalb der (nach der Seeschlacht  zu Reparaturzwecken) in die Bullaugen gesteckten Holzspieren.
  • dem vertikalen und dem schräg nach rechts oben verlaufenden Knick oberhalb der dritten Spiere
  • dem weit – laut KTB 3,5 Meter - in das Deck reichenden Einriß oberhalb der vierten Spiere
  • dem aus dem Rumpf der "Nassau" gerissenen und schräg nach oben um den Decksträger gefalteten Metallteil oberhalb der vierten und fünften Spiere (hängt noch mit einem Metallstreifen am Rumpf).
  • den bei dem Loch aus dem Rumpf herausgerissenen und nicht mehr vorhandenen Schiffsteilen.

Wo genau der Bug des Zerstörers in die "Nassau" eindrang, ist auf dem Foto nicht ersichtlich. Auch aus dem KTB und den Augenzeugenberichten geht das nicht eindeutig hervor. An der Rammstelle  sind in jedem Fall Spuren ab der Wasserlinie entstanden. Sepp Schlagers Aussage: "Das vordere 15-Zentimeter-Geschütz war aus der Verankerung gerissen und hing über Bord….", könnte ein Hinweis auf die Rammstelle sein.

Dazu die Augenzeugen:

  • Berger: "….Die Wirkung war grauenhaft. Sein Bug drang gut 2 m in unser Vorschiff.….An der Rammstelle stak noch der Bug des Feindes mit der Ankerklüse im Schiff."
  • Schlager: ".....das Loch klaffte von der Wasserlinie bis zum Deck hinauf."
  • Thomas: ".....sie habe aber auf der Backbordseite ein großes Loch....."

 

Der Rammstoß erfolgte laut  KTB mit  5° bis 10° Divergenz. Nach Berger legte sich das Schiff auf die Seite und blieb zumindest für einige Sekunden in dieser Schräglage; das ist nur möglich, wenn der Rammstoß in einem nicht zu spitzen Winkel – also weit mehr als 5° bis 10° - erfolgte. Auch der Bug des Zerstörers kann bei einem sehr spitzen, oder wie von Commander Trelawny behauptet flachen Auftreffwinkel nicht in den Rumpf der „Nassau“ eingedrungen sein.

Zu den Auswirkungen der Torpedoexplosionen auf dem rammenden Zerstörer auf die "Nassau" schweigt das Kriegstagebuch. Hierzu macht nur Rupert Berger klare Angaben. Entsetzlich sind seine Feststellungen, daß das ganze Deck des Vorschiffs mit Blut besudelt, das linke Rohr von Turm "F" (die "Nassau" hatte sechs 28-cm Doppelgeschütztürme, die vorne beginnend im Uhrzeigersinn von "A bis F" bezeichnet waren)  ganz blutig war, daß an diesem Turm selbst noch blutige Fleisch- und Hautfetzen hingen und daß dicht bei Turm "A" und auf dem Seitendeck Körperteile von auf die "Nassau" geflogenen Engländern lagen. Die geringe Größe der Körperteile der englischen Seeleute beweist, daß Besatzungsmitglieder des rammenden Zerstörers von der Explosion ihrer eigenen Torpedos in Stücke gerissen und auf die "Nassau" geschleudert wurden. Der Zerstörer konnte auch nur "zerschellen", wenn er in sehr stumpfem Winkel auf die "Nassau" aufgerannt ist. Dieser stumpfe Auftreffwinkel ist auch durch den - wie KTB und Berger berichten - in der "Nassau" steckengebliebe-nen Bug des rammenden Zerstörers bewiesen.

Im unter Fristsetzung zum 03.06.1916 erstellten Einzeldokument 3 des KTB der "Nassau" wird in Anlage 1 Kapitänleutnant Beesel, Turm A, besonders erwähnt, der sich durch entschlossenes Auftreten, musterhafte Haltung im Gefecht ausgezeichnet hat. Worin dieses gelobte Verhalten genau bestand, ist nicht erwähnt (Im Zuge seiner Nachforschungen hat der Autor dieses Artikels von einem weiteren Besatzungsmitglied der "Nassau", Josef Breitsameter, Traunstein, erfahren. Leider sind dessen Aufzeichnungen zur Skagerrakschlacht nicht mehr verfügbar. Gesichert ist aber, daß er in Turm "A" eingesetzt war und in der Skagerrakschlacht seinen Geschmackssinn lebenslang verloren hat).

© Bundesarchiv – Militärarchiv, Freiburg

Lieutenant-Commander C.W Trelawny, Kommandant des Zerstörers "Spitfire":

"I consider I must have considerably damaged this cruiser as 20 feet of her side plating was left on my forecastle. The plating was an upper strake, the … part having part of the gutter way and deck plating adhering to it, and the lower part had some side scuttle holes. By the thickness of the coats of paint (3/32-in.) she would not appear to have been a very new ship."

Wenn das Vorderteil des rammenden Zerstörers ein Teil aus der "Nassau" mitgerissen hat, kann dieses Teil nur an Bord des halben Zerstörers nach England gelangt sein. Nach der detaillierten  Beschreibung des Commander Trelawny kann es auch nicht die auf dem Foto der "Nassau" bei den nackten Spanten fehlende glatte Platte gewesen sein.

Diese Trophäe von einem feindlichen Schiff wurde zweifellos der Presse präsentiert. Der halbe Zerstörer mit abgeplattetem Bug und ohne Brücke, auf dem auch noch Torpedos explodiert sind, eignete sich nicht dazu, groß herausgestellt zu werden. Im Krieg sind falsche Darstellungen die Regel. Was lag also näher, als einen ganz anderen Zerstörer mit einer pseudo-plausiblen Geschichte als rammendes Schiff zu präsentieren?

Englischer Originalbericht:

As for the remaining un-chiselled portion of the strake, Captain Trelawny concluded his article "On the Spitfire at Jutland" in the April 1928 issue of the Strand Magazine (Vol. 75, p. 335-342): "I may mention that this souvenir was later on dispatched to the U.S.A. in connection with a propaganda campaign, and there perhaps it still is. I have never been able to trace it."

In dem Buch "The Battle of Jutland - 1916" von George Bonney ist auf Seite 195 das mit "HMS Southampton" falsch bezeichnete Foto eines schwer beschädigten Zerstörers abgebildet. Bei diesem Zerstörer fehlt die gesamte Brücke, es fehlt auch die Bugspitze, der Bugbereich ist in voller Schiffsbreite nahezu rechtwinklig abgeplattet und das Ankerspill ist weit nach steuerbord außen gerissen. Mehrere englische Zerstörer haben sich in der Seeschlacht gegenseitig gerammt. Um eine derart saubere Abplattung zu erzielen, bedurfte es jedoch eines härteren Widerstands als des eines dünnwandigen Zerstörers. Zudem ist das Schiff so fotografiert, daß die Stelle, wo ein vierter Schornstein sein könnte oder müßte, abgedeckt ist. Der große Klecks unten rechts verdeckt die offene Stelle zwischen rechtem Bildrand und dem Metallrohr links daneben. Die Feststellung, ob es sich hier nur um ein halbes Schiff handelt, wird also verhindert. Das gesamte Foto paßt aber dennoch genau zu der Darstellung des KTB der "Nassau" und zu den Zeugenaussagen.

© Royal Naval Museum

(Anm. des Autors: Der hier abgebildete Zerstörer wird in dem Buch von George Bonney "Battle of Jutland 1916" fälschlicherweise als "HMS Southampton" (leichter Kreuzer) bezeichnet. Die fehlende Bugspitze, die fehlende Brücke und die zusammengeschobene und abgeplattete Bugsektion zeigen Übereinstimmungen mit dem KTB der "Nassau" und den Augenzeugenberichten. Der große Klecks und das Rohr am rechten Bildrand verhindern die Feststellung, ob ein vierter Schornstein und das Heckteil vorhanden sind oder nicht.)

Hypothese des Autors für die Sekunden zwischen bewiesenem Rammstoß und bewiesenen Torpedoexplosionen gestützt auf weitere Fakten:

Der Anlaufkurs des Zerstörers aus dem backbord achteren Sektor wurde als Absicht interpretiert, zwischen dem Bug der "Nassau" und dem Heck des vorausfahrenden Schiffes durchzubrechen.  Hier kann davon ausgegangen werden, daß der Kommandant des Zerstörers entsprechend seinem verwegenen Plan die Torpedorohre schon vorab nach backbord hatte schwenken lassen, um seine Torpedos sofort nach dem Durchbruch auf die Steuerbordseite der deutschen Schiffe abfeuern zu können. Die "Nassau" verhinderte den Durchbruchsversuch durch Hartruder backbord und provozierte so den Rammstoß. Die Bugspitze des Zerstörers drang in die "Nassau" ein, der Zerstörer zerbrach in zwei Teile, das Vorderteil schwang nach vorne und schlug mit der Backbordseite gegen die Backbordseite der "Nassau". Der seitliche Anprall riß die Torpedos aus ihrer Endstellung im Rohr ohne sie voll auszustoßen, die Schrauben begannen zu drehen und die Zünder wurden scharf. Dann brach die Bugspitze ab und der Zerstörer rutschte an der Bordwand der noch in Backbord-Drehung befindlichen "Nassau" entlang bis die Zünder auslösten. Der Aufprall muß in einem stumpfen Winkel (vermutlich bei Ruderlage steuerbord des Zerstörers) erfolgt sein, sonst hätte der Zerstörer nicht gegen den Fahrtstrom der Nassau nach vorne schwingen können.

Beide Kriegsparteien machen falsche Angaben.

Auf Seiten der "Nassau" wird behauptet, einen englischen Zerstörer gerammt und vernichtet zu haben. Dieser falsche Eindruck konnte nachts in der Anspannung durch die ständigen Zerstörer-Angriffe, die zwei Granattreffer in die Scheinwerferanlagen und dem unmittelbar danach erfolgenden Rammstoß mit zwei Torpedoexplosionen sowie der Sichtung von zwei Zerstörerhälften durchaus entstanden sein. Es ist aber undenkbar, daß die "Nassau", als sie nach der Skagerrakschlacht vor Wilhelmshaven vor Anker lag, nicht genau inspiziert wurde. Die dabei bei den nackten Spanten festgestellte schwere Beschädigung wird im KTB verschwiegen. Auch wurde das Fehlen jeglicher Spuren eines Rammstoßes am Bug der "Nassau" erkannt. Wäre der Zerstörer "durchschnitten" worden, hätte eine Hälfte auf der Steuerbordseite der "Nassau" gesehen worden sein müssen. Auch kann der Zerstörer nicht wie im KTB Einzeldokument Nr. 3 dargestellt, von BB voraus gekommen  und durch völliges Aufreißen seiner Backbordseite umgelegt worden sein. Aus diesem Winkel hätte der Bug des Zerstörers nicht in den Rumpf der "Nassau" eindringen können; die Darstellung in Einzeldokument Nr. 2: "Die Bb. Ankerklüse und ein großer Teil zusammengeschrumpfter Bordwand waren völlig in die Kante vom Backsdeck eingekeilt.", steht im Widerspruch zu Einzeldokument Nr. 3.

Es ist dem Leser überlassen, welche der beiden Darstellungen des gleichen Ereignisses  ihn hier überzeugt.

Propaganda ist ein wichtiger Bestandteil der Kriegsführung, demzufolge sind irreführende Angaben im Krieg grundsätzlich nicht zu beanstanden. Die Skagerrakschlacht war vor 97 Jahren. Kriegspropagan-da aus dieser Zeit sollte endlich durch korrekte Geschichtsschreibung ersetzt werden

Dieser Rammstoß wird in restlos allen Büchern und sonstigen Publikationen als backbord Bug zu backbord Bug-Rammstoß des Zerstörers "Spitfire" gegen das Schlachtschiff "Nassau" dargestellt. Daß das nicht so gewesen sein kann, ist allein schon durch das Loch in der Backbordseite der Nassau bewiesen!

Die "Jutland Despatches" sind z.B. über Google im Internet frei abrufbar.

Lassen wir zum Schluß noch einmal Sepp Eisl mit seinem Tagebuch zu Wort kommen. Er berichtet aus Scapa Flow. Von dort konnte er die Heimreise so rechtzeitig antreten, daß er am 24.Dezember 1918 zuhause ankam.

"…..Ein sehr schönes Wetter. Die englischen Matrosen wurden mit Dampfern umhergefahren um unsere Schiffe zu besichtigen. Nach Aussagen von englischen Matrosen sollen sie in der Skagerrakschlacht 17 große Schiffe verloren haben und die übrigen sollen schwer beschädigt gewesen sein. Und besonders viele tot, auf manchen Schiffen soll fast die ganze Besatzung ausgefallen sein. Als wir ihnen erzählten, daß wir bloß 25 Tote hatten, wollten sie es nicht glauben. Auch der englische Panzerkreuzer Tiger ist untergegangen, welcher von der Regierung immer bestritten wurde. Auch die Unterseeboote haben ihnen viel zu schaffen gemacht. Die englischen Offiziere bewunderten die Sauberkeit und die Ordnung der Schiffe……".

(Anm. des Autors:Wie haben die deutschen Matrosen mit den englischen kommuniziert? Sepp Eisl konnte kein Englisch. Aber unter den anderen Besatzungsmitgliedern waren sicher einige, die zumindest einfache Englischkenntnisse hatten. Z.B.die Aussage: "We lost 17 big ships", stellt keine großen Anforderungen an die Sprachkenntnis.)

Dieser Artikel erschien nach sorgfältiger Prüfung durch die Redaktion in der Ausgabe Nr. 1/2015 der polnischen Marinezeitschrift "OKRETY WOJENNE"

Ernst Lahner         © Copyright Ernst Lahner

Ernst Lahner, Bahnhofstraße 16, 83278 Traunstein – Tel.: 0861/1669213 – E-Mail: ernst.lahner@gmx.de                   

 

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Hierzu ist eine ausführliche Bild-Dokumentation unter dem Titel "Das Ende in Kiel" im Kapitel über die Geschichte des ADMIRAL SCHEER zu finden...  

 

 

 

TIPPS

Modellbauer finden Anregungen und Details im Kapitel "ADMIRAL SCHEER im Modell" und in Kürze unter dem Kapitel "Schiffbauliche Veränderungen".

 

Geschichtlich Interessierte finden auf den Seiten über den Namensgeber, die Kommandanten und über das Original Informationen und historisch zugeordnetes Bildmaterial.

 

Freunde der "Grauen Flotte" hingegen werden sicherlich das recht umfangreiche Bildmaterial "genießen".